Qualität in allen Aspekten

Das Langzeitverhalten von ICOSOLAR® wird in beschleunigten Alterungstests geprüft. Qualitätsstandard sind die Prüfnormen IEC 61215, IEC 61646 und IEC 61730. Auch ICOSOLAR® Muster durchlaufen selektive klimatische, mechanische, chemische und elektrische Tests. Sie werden unter industrienahen Bedingungen auf professionellem Equipment hergestellt und sind von DIN A4 bis Großformat verfügbar.

  • Klimatische Tests
    • Damp Heat
      Bei 85°C und 85% relativer Luftfeuchte wird ICOSOLAR® standardmäßig auf eine Beständigkeit von 2.000 Stunden geprüft.

      Kombitest
      Ein Prüfzyklus bei ISOVOLTA besteht aus 4 Tagen Damp Heat (= 96h), 2 Tagen TCT (= 8 Zyklen) und einem Tag HF (= 1 Zyklus). Nach 25 Zyklen ergibt dies in Summe eine Belastung von 2400h Damp Heat, 200 TC und 25 HF Zyklen

      UV-Test
      Nach 1.524 Stunden im UV-Bewitterungsstest, mit jeweils 8 Stunden Bestrahlung und 4 Stunden Bewitterung, werden auf die Glas-EVA-Folienprobe >5 kWh/m² im UV-B Bereich und >50 kWh/m² im UV-A Bereich aufgebracht. Im Verlauf der Bewitterung werden die Proben einer Farbmessung unterzogen, wobei aus den Farbkoordinaten der Yellowing Index berechnet wird, der Auskunft über die Vergilbung gibt.
  • Physikalische Tests
    • Haftung zu Einbettungsmaterialien
      Der Haftungstest erfolgt unter beschleunigter Alterung im Damp Heat. Ein hoher Anfangswert und eine ausreichende Stabilität nach der Bewitterung geben dann die Sicherheit für ein langes Modulleben.

      Innere Verbundhaftung
      Die innere Verbundhaftung wird vor und nach1000h Damp Heat im 180° Peeltest geprüft.

      Haftung zu Anschlussdosenklebern
      Ein Anheben des Moduls am Anschlusskabel wird simuliert. Die Klebeverbindung muss dabei für eine definierte Zeit halten. Nach Damp Heat erfolgt eine wiederholte Prüfung.

      Schrumpfverhalten / Dimensionsstabilität
      Nach 30 Minuten bei 150°C dürfen sich Folienverbunde mit PET-Kern in Längsrichtung nur 0 - 1,5% und in Querrichtung nur 0 - 1% ändern. Wasserdampfdurchlässigkeit Die Überprüfung der Barrierewirkung erfolgt mit Messgeräten, die über eine empfindliche Sensorik verfügen und schon geringe Wassermengen detektieren.

      Kratz- und Abriebfestigkeit
      Rückseitenfolien sind der ständigen Gefahr von Kratzern, Schnitten und anderen Oberflächenbeschädigungen ausgesetzt. Geprüft wird die Resistenz gegen mechanische Einwirkungen mit einem Kratz- und Abriebfestigkeitstest.
  • Chemische Tests
    • Beständigkeit gegen Chemikalien
      Chemische Beständigkeit ist vor allem in Hinblick auf die Verwendung von Reinigungsmittel gefragt. Eine Säuberung mit MEK, Aceton, Ethanol, Isopropanol oder Wasser nach der Modulproduktion darf die Rückseitenfolie auf keinen Fall auflösen. Als Testmethode hat sich der „Solvent-Rub-Test" bewährt, bei dem ein Stück Stoff in den Chemikalien getränkt und danach mit definiertem Druck 50mal auf der Rückseitenfolie hin und her gerieben wird. Die Oberfläche darf nicht beschädigt oder gelöst werden.
  • Elektrische Tests
    • Durchschlagsspannung
      Zur Prüfung der Durchschlagsspannung wird eine Rückseitenfolie zwischen zwei Elektroden positioniert und die angelegte elektrische Spannung sukzessive erhöht. Die Durchschlagsspannung ist erreicht, wenn es zu einem Funkendurchschlag kommt. Im Normalfall ist die Durchschlagsfestigkeit mit 15-20kV sehr hoch, da die Materialstärke auf den kritischen Wert der Teilentladungsfreiheit ausgelegt ist.

      Teilentladungsfreiheit
      Eine Teilentladung ist ein lokaler elektrischer Durchschlag, der immer dann auftritt, wenn die maximale Durchschlagsfestigkeit der Isolierstoffe aufgrund von Inhomogenitäten überschritten wird. Ein Totalversagen der Isolierung resultiert daraus zwar nicht, aber das Material wird in der Regel stark beeinträchtigt. Die Eignung einer Rückseitenfolie, bestimmten Systemspannungen souverän standzuhalten, wird über die Teilentladungsfreiheit gemessen. Heutige Standardanforderungen liegen bei >750V oder >1000V und werden von akkreditierten Hochspannungsinstituten geprüft.

  • Markteinführung der neuen Rückseitenfolie ICOSOLAR® CPO 3G

    Eine revolutionäre co-extrudierte Rückseitenfolie aus Polypropylen.

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  • ISOVOLTAIC bei der Renewable Energy India Expo

    Besuchen Sie uns bei der Renewable Energy India Expo in Greater Noida 20. – 22. September 2017

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